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Nationale Wirtschaftsschutzstrategie

Die Vorstellung der Strategie erfolgte am 19. März 2026 im Rahmen der BfV/VSW-Sicherheitstagung durch den Parlamentarischen Staatssekretär Christoph de Vries vor ca. 200 Gästen im Allianz-Forum in Berlin. Einen Tag zuvor wurde die Nationale Wirtschaftsschutzstrategie im Kabinett behandelt.  

Weltweite geopolitische Krisen stellen den Wirtschaftsstandort Deutschland immer wieder vor neue Herausforderungen. Gerade in einer global vernetzten und digitalisierten Wirtschaft geraten Unternehmen und Forschungseinrichtungen zunehmend ins Visier von Spionage, Sabotage und Cyberangriffen. Vor dem Hintergrund dieser Bedrohungslage hat die Bundesregierung die Nationale Wirtschaftsschutzstrategie (NWS) in enger Zusammenarbeit mit verschiedensten Stakeholdern aus der Wirtschaft entwickelt und im Rahmen der Sicherheitstagung vorgestellt.

Ziel der Strategie ist, die Resilienz der Wertschöpfungs- und Lieferketten sowie von Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsaktivitäten deutscher Unternehmen gegenüber sicherheitsbezogenen Bedrohungen zu stärken. Dabei verfolgt die Strategie einen ganzheitlichen (physisch, digital, hybrid) sowie integrierten Ansatz: (1) Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen für Unternehmen sowie der Leistungsportfolios der Sicherheitsbehörden, (2) Stärkung der kollektiven Resilienz und (3) Stärkung der individuellen Resilienz. Ausgangspunkt waren die im Februar 2024 vorgestellten Eckpunkte zur Nationalen Wirtschaftsschutzstrategie.

Die Strategie umfasst breit gefächerte Maßnahmen, die zur Erreichung dieser Ziele beitragen und durch die Bundesregierung und ihre Partner umgesetzt werden. Eine besondere Stellung kommt hier der durch das Bundesministerium des Innern koordinierten Initiative Wirtschaftsschutz zu, die die Steuerung und das Monitoring der Umsetzung übernimmt.
 

Der parlamentarische Staatsekretär beim Bundesminister des Innern, Christoph de Vries:
„Studien zeigen, dass Angriffe auf deutsche Unternehmen massiv zunehmen und jährliche Schäden in dreistelliger Milliardenhöhe verursachen. Doch damit nicht genug. Cyberattacken und Sabotageakte führen auch zu einer starken Verunsicherung und kosten Vertrauen. In Zeiten einer umfassenden Bedrohung von innen und außen braucht es deshalb umso mehr eine resiliente Wirtschaft – und damit einen funktionierenden und umfassenden Wirtschaftsschutz. Wirtschaftsschutz bedeutet nicht nur den Schutz von Daten und Knowhow, sondern auch den Schutz von Wertschöpfung und unserer wirtschaftlichen Souveränität. Es ist die gemeinsame Verantwortung von Staat und Wirtschaft diese Risiken frühzeitig zu erkennen und ihnen entschlossen entgegen zu treten. “

Die Strategie kann unter folgendem Link aufgerufen werden: https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/themen/sicherheit/BMI26004-nationale-wirtschaftsschutzstrategie.html

 

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